Werkstattgespräche im Düsseldorfer Landtag: Langzeitarbeitslosen im Kreis eine Perspektive geben

Klaus Brandner, Elvan Korkmaz und Wolfgang Terwey informieren sich in Düsseldorf über Perspektiven von Langzeitsarbeitslosen

Deutschlands Arbeitsmarkt ist stark und die Arbeitslosigkeit so niedrig wie lange nicht mehr. „Der Erfolg kommt aber nicht bei allen Menschen an“, sagt die Bundestagsabgeordnete Elvan Korkmaz und fügt hinzu: „Es gibt immer noch zu viele Menschen, die schon lange vergeblich nach Arbeit suchen. Auch im Kreis Gütersloh hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den letzten Jahren festgefahren. Diese Menschen nehmen wir mit dem neuen Teilhabechancengesetz in den Fokus und eröffnen neue Perspektiven auf dem allgemeinen und dem sozialen Arbeitsmarkt.“

Auf dem fachlichen Werkstattgespräch im Düsseldorfer Landtag sind sich die örtlichen Träger der sozialen Arbeit, Klaus Brandner, Aufsichtsratsvorsitzender des Pro Arbeit e.V., und Wolfgang Terwey, Geschäftsführer der ash Gütersloh gGmbH, mit Korkmaz einig: Menschen mit Beeinträchtigungen bräuchten eine längerfristige Perspektive durch Beschäftigung und flankierende Betreuungs- und Coachingangebote. Für ein dauerhaftes Förderinstrument sei das Gesetz eine gute Grundlage.

Das Gesetz soll ab dem 1. Januar 2019 in Kraft treten und die Implementierung erfordern vor Ort noch große Kraftanstrengungen, damit die Regelungen bestmöglich greifen können. „Ich finde es sehr erfreulich, dass sich die Träger der sozialen Arbeit frühzeitig auf das Programm vorbereiten“, lobt Korkmaz und mahnt Wirtschaft und Kommunen, sich ebenfalls frühzeitig auf die Umsetzung des Gesetzes einzustellen, um möglichst vielen Menschen von Anfang an eine Perspektive anbieten zu können.

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