Pro Familia und Bundestagsabgeordnete für uneingeschränktes Recht auf Schwangerschaftsberatung

Wollen das Informationsrecht für Frauen stärken: (v.l.) Magdalena Falk (pro famila Fördervereins), Almuth Duensing, Margarete Köllner-Ramforth, Jasmin Tews, Dr. Anja von Orde (alle pro familia Gütersloh) und Bundestagsmitglied Elvan Korkmaz (SPD)

Die Gesellschaft pro familia berät seit 30 Jahren im Kreis Gütersloh Frauen rund um Fragen der Schwangerschaft und Familienplanung und bietet sexualpädagogische Aufklärung und Beratung vor allem für Schulklassen an. „Als größte Beratungsstelle für Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungen, erfüllen wir eine wichtige Funktion im Kreis Gütersloh“, berichtet die neue Leiterin der Geschäftsstelle Almut Duensing zum Besuch der Bundestagsabgeordneten Elvan Korkmaz beim Team der pro familia Gütersloh.

Thema der Diskussion war in erster Linie der Paragraph 219a des Strafgesetzbuches, der es verbietet, für Schwangerschaftsabbrüche zu werben. Wie die SPD setzt sich auch pro famila für die Streichung der derzeitigen Regelung ein. „In der jetzigen Situation bleibt Frauen das Recht auf Information und die Möglichkeit der freien Arztwahl verwehrt “, kritisierte Duensing. Auch die stellvertretende NRWSPD-Vorsitzende Elvan Korkmaz betonte, dass ein freier Zugang zu sachlichen medizinischen Informationen für die SPD nicht verhandelbar sei und die derzeitige Rechtslage dem entgegenstehe. „Mediziner, aber vor allem betroffene Frauen werden in eine Situation aus Unsicherheit und Gesetzeswidrigkeit gebracht statt objektive Unterstützung zu erhalten“, erklärte das Bundestagsmitglied, das mit der SPD-Bundestagsfraktion eine Reform der derzeitigen Regelung noch in diesem Jahr vorantreibt.

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