Dieselaffäre: Elvan Korkmaz fordert Hardwareumrüstung und Schadensersatz

Mit einer Bürger-Aktion am 08. August ab 18:30 Uhr auf dem Berliner Platz will Elvan Korkmaz die Dieseldiskussion erneut anregen. „Klar ist, dass der Konflikt nicht auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden darf“, stellt die stellvertretende NRWSPD-Vorsitzende klar. Weder Verbraucher noch Autohändler dürfen durch die Fehler der Hersteller benachteiligt werden. Für zahlreiche Euro-5-Diesel hat sich der Verkaufswert deutlich reduziert, teilweise seien diese PKW gar nicht mehr zu veräußern. Für Privatpersonen wie Händler gelte, dass die Wertminderung durch die Täuschung der Hersteller ausgeglichen werde müsse.

Durch Softwareupdates mindern sich häufig die Fahreigenschaften, darüber hinaus seien die technischen Langzeitfolgen laut Korkmaz derzeit noch völlig unbekannt. Eine Umrüstung der Hardware, also das Austauschen ganzer Motorteile, koste nach Einschätzungen von Experten  je nach Modell zwischen 1500 und 3000 Euro. Dieser Kostenrahmen sei nach einer Studie des Bundesverkehrsministeriums für die Hersteller auch realisierbar und stelle zudem die sauberste Lösung dar.

Daher fordert das Mitglied im Bundesverkehrsausschusses: „Die Komplettumrüstung der Hardware ist die selbstverständliche Pflicht der Automobilkonzerne und wäre ein Signal für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Manipulation. Wer betrügt und täuscht muss die notwendigen Konsequenzen zur Wiedergutmachung tragen!“

Die Bundestagsabgeordnete und ihr Team freuen sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger bei der „Demo für Gerechtigkeit in der Dieselaffäre“. Aktionen, Diskussionen, aber auch qualmende Unterhaltung sind geplant.

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